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Das Kinderhaus Friedenau ist ein Haus für alle KinderIntegratives Kinder- und Jugendfreizeitheim Flipper
Ebersstraße 68
Das Kinder- und Jugendfreizeitheim Flipper wurde 1994 als Kinderfreizeitheim auf der Grundlage eines offenen und integrativen Konzepts eröffnet. Kinder und Jugendliche im Alter von 8-16 Jahren können im Flipper, in dem zwei PädagogInnen tätig sind, ihre Freizeit verbringen. Wir haben Angebote und Aktivitäten entwickelt, die den Bedürfnissen und Interessen der Kinder entsprechen. Unser Ziel ist die soziale Integration – die gemeinsame Gestaltung des Alltages soll zu einem Heranwachsen ohne Ausgrenzung und Gewalt beitragen. Umfeld Das Kinder- und Jugendfreizeitheim Flipper liegt in einem so genannten sozialen Brennpunktgebiet mitten im Schöneberger Kiez am Innsbrucker Platz. Armut, Arbeitslosigkeit, eine Randgruppenproblematik und hohe (Jugend)-Kriminalität kennzeichnen den Einzugsbereich des Kinderfreizeitheimes. Unsere Einrichtung wird in erster Linie von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien besucht. Die Familien wohnen vorwiegend in den "Schöneberger Terrassen" und im „Schöneberger Dreieck“.Welche Kinder und Jugendliche kommen zu uns? Ungefähr 90% der Kinder und Jugendlichen kommen aus nicht-deutschen Familien unterschiedlicher Nationalität. Wir werden täglich besucht von:
Ein großer Teil der türkischen und arabischen Familien kann als streng islamisch bezeichnet werden. Diese Familien legen großen Wert darauf, ihren Kindern ihre traditionellen Werte und Normen zu vermitteln. Die Eltern versuchen tendenziell, ihre Kinder von deutschen Einflüssen fernzuhalten. Viele der Familien sind von Arbeitslosigkeit betroffen. Einige der Mütter sind alleinerziehend. In vielen Familien sind gewaltvolle Auseinandersetzungen an der Tagesordnung. Den Kindern und Jugendlichen wird durch ihren familiären Hintergrund die Integration in die deutsche Gesellschaft erschwert. Der Wortschatz der Kinder und Jugendlichen ist gering und ist eine Mischung aus der deutschen Sprache und der Herkunftssprache. Alle Kinder und Jugendlichen haben Schulschwierigkeiten; viele schwänzen die Schule. Einige Mädchen sind suizidgefährdet. Die deutschen Kinder und Jugendlichen Die deutsche Bevölkerung nimmt in der Region Schöneberg-Süd immer weiter ab, so dass auch der Anteil der deutschen Kinder und Jugendlichen, die das Freizeitheim besuchen sinkt. Dennoch ist unser Ziel mehr deutsche Kinder und Jugendliche für den Besuch des Freizeitheims zu gewinnen.In den deutschen Familien treten bei ungefähr bei der Hälfte der Eltern Alkoholprobleme auf. Diese Kinder und Jugendlichen werden von ihren Eltern tendenziell vernachlässigt. Insgesamt 30% der deutschen Kinder und Jugendlichen, die unsere Einrichtung besuchen, kommen aus stabilen, intakten Familienverhältnissen. Diese Kinder und Jugendlichen sind für das Kinder- und Jugendfreizeitheim sehr wichtig, da sie einen großen Beitrag für eine ausgewogene Atmosphäre der Kinder und Jugendlichen untereinander leisten. Interkultureller Treffpunkt Das Kinderfreizeitheim hat sich zu einem interkulturellen Treffpunkt entwickelt. Die verschiedenen Nationalitäten im Kinderfreizeitheim bieten den Kindern und Jugendlichen Chancen, andere kulturellen Hintergründe und Lebensformen kennenzulernen, sie bringen aber auch interkulturelle Konflikte mit sich. Weitere Problemlagen Die meisten Familien wohnen in beengten Verhältnissen. Viele der Eltern sind überfordert ihr eigenes Leben zu bewältigen. Ihre Probleme und Sorgen wirken sich oft auf ihr Erziehungsverhalten ihren Kindern gegenüber aus. Dies ist häufig sehr schwankend, z.T. in sich widersprüchlich und wechselt häufig zwischen Überbehütung und Vernachlässigung. Der Erziehungsstil ist häufig autoritär-restriktiv, Erziehungsmaßnahmen sind oft körperliche Züchtigungen. Die Kinder erhalten in ihren Familien wenig Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Sie besitzen wenig Frustrationstoleranz und reagieren bereits bei geringen Problemen äußerst aggressiv. Konflikte werden in der Regel körperlich-gewaltvoll ausgetragen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich die Kinder und Jugendlichen oft nicht abgrenzen können, sie nicht in der Lage sind, sich gegen Provokationen und Angriffe zu wehren und stattdessen unterwürfiges Verhalten zeigen. Leitbild und Ziele
Kooperationspartner/Gremien
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