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Das Kinderhaus Friedenau ist ein Haus für alle KinderHauskonzeption der Integrativen Kinderkrippe des Kinderhauses Friedenau e.V.Lage der Kinderkrippe im Kiez: Die Kinderkrippe befindet sich 5 Minuten Fußweg entfernt vom Rathaus Friedenau und liegt nahe dem S-Bahnhof Bundesallee (ca. 8 Minuten Fußweg). In der näheren Umgebung befinden sich mehrere Spielplätze und Parkanlagen. Die besonders günstige Lage der Kinderkrippe ermöglicht den regen Kontakt zu den umliegenden Geschäften und Betrieben. Ein regelmäßig stattfindender Markt und die guten Verkehrsanbindungen laden zu Ausflügen und Besuchen ein. Die Räumlichkeiten: Die Kinderkrippe befindet sich im Erdgeschoss eines Wohnhauses mit einer Grundfläche von ca. 120m². In der Wohnung befinden sich eine Küche, ein Sanitärbereich für Kleinkinder mit großer Wickelkommode, ein abgeschlossenes WC für Erwachsene, ein Garderobenbereich mit Büroecke und Sitzmöglichkeit für Eltern, ein Gruppenraum mit verschiedenen Funktionsecken, ein Bewegungs- und Sinnesraum, ein Schlaf und Kuschelraum. Im Außenbereich befindet sich eine Sandkiste im Vorgarten und im Hof eine Abstellmöglichkeit für Kinderwagen und ein Spielbereich im Garten der neu angelegt wird. Im Keller befindet sich ein Lagerraum. An Funktionsbereichen gibt es in unserer Krippe:
7.30 Uhr – 16.30 Uhr Personal:
1 staatlich anerkannte Erzieherin Gruppenstruktur: 15 Kinder im Alter von 0-3 Jahren, davon 2 Kinder mit Behinderung. Beginnen wollen wir mit 13 Kindern im Alter von 0-2 Jahren Unser Tagesablauf:
Das Frühstück wird gemeinsam eingenommen und für alle Kinder in der Krippe vorbereitet. Dabei wird auf die individuellen Essensbedürfnisse der Kinder Rücksicht genommen. Auch Kinder mit Allergien und Unverträglichkeiten werden bei uns gut versorgt.Das Mittagessen wird von unserem Koch im Kinderhaus zubereitet. Wir achten auf vollwertige, kindgerechte und abwechslungsreiche Kost. Pädagogisches Konzept: In unserer Kinderkrippe achten wir auf eine gute Balance zwischen selbst gewählten Spielen und gezielten Förderangeboten. Die Neugier und Lust am Entdecken und Experimentieren wird altersentsprechend angeregt und gefördert. Schwerpunkt unseres Bildungsangebotes sind die Entwicklung der Körperwahrnehmung der Kinder durch gezielte und freie Bewegungsangebote, die aktive Sprachförderung, die Sinneswahrnehmung und die Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Kinder. Die Erzieherinnen der Krippe möchten erreichen, dass sich die Kinder zu selbständigen, wissbegierigen und selbstbewussten Menschen entwickeln. Dabei werden alle Bereiche der Persönlichkeit ganzheitlich gefördert (Motorik, Wahrnehmung, Kognition, soziales Verhalten). Über die Sinneswahrnehmung im Zusammenhang mit Bewegung sammeln die Kinder eigene Erfahrungen und erleben sich im selbstbestimmten Handeln. Sie eignen sich Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten an. Sie erfahren Zuneigung, Verständnis, und die Achtung ihrer Persönlichkeit. Die Entwicklung der Selbständigkeit wird durch viele kleine Bausteine gefördert, die für das Kind selbst große Erfolge sind. Dazu gehören selbständiges Essen und Trinken, laufen lernen, Bewegungsfreude, Sprechen lernen, andere Formen der Kommunikation entwickeln, Sauberkeitserziehung, Toilettenbenutzung, An- und Ausziehen, Fingerfertigkeit und vieles mehr. Die Rolle der Erzieherin: Die Kinder werden uns von den Eltern sehr früh anvertraut. Die Erzieherinnen sind sich bewusst, wie schmerzhaft es für eine/n Mutti/Vati sein kann, das Kind die längste Zeit des Tages in der Einrichtung betreuen zu lassen. Damit die Eltern beruhigt und ausgeglichen ihre tägliche Arbeit verrichten können, pflegen wir einen guten und offenen Kontakt zu den Eltern. Die Erzieherinnen nehmen die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder ernst und machen sie zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit. Durch das tägliche Miteinander, die gemeinsamen Überlegungen und Unternehmungen ist es möglich, individuelle Bedürfnisse herauszufinden. Den Kindern werden Freiräume gewährt, ihre Wünsche und Vorstellungen akzeptiert und respektiert. Erfahren und Erleben bedeutet lernen in der realen Lebenswelt. Erlebnisse und Fragen der Kinder werden aufgegriffen und Gegenstand des Gruppenlebens. In erster Linie sind die Erzieherinnen Partner und Vertrauensperson der Kinder. Sie leben und lernen gemeinsam mit den Kindern und begleiten sie in ihrer Entwicklung. Sie schaffen Bedingungen zur aktiven und handelnden Teilnahme der Kinder am Gruppenalltag. Um die Kinderkrippe als Ort qualitätsorientierter Pädagogik zu gestalten, erweitern die Erzieherinnen kontinuierlich ihr Fachwissen und tauschen sich mit Kolleginnen aus. Das Spiel: Beim Spielen setzt das Kind sich aktiv mit seiner Umwelt auseinander. Es entwickelt geistige und körperliche Fähigkeiten, Ausdauer, Konzentration und die Bereitschaft sich anzustrengen, bildet sich immer mehr aus. Das Kind baut soziale Beziehungen auf, übt sich darin, Absprachen zu treffen, Rücksicht auf andere zu nehmen und von anderen zu lernen. Durch analysierendes Beobachten erfahren wir, welche Bedeutung bestimmte Themen, Rollen, Gegenstände oder Figuren für die Kinder haben. Die Erzieherinnen stellen Material, Raum und Zeit zur Verfügung und bringen Ideen ein, aber die Kinder bestimmen den Verlauf des Spielprozesses. Im Gruppenraum ist das Spielzeug frei zugänglich und in Kinderhöhe angeordnet. Das Spielzeug ist abwechslungsreich und altersentsprechend. Gemeinsame Erziehung: Wir stehen für die gemeinsame Erziehung und Bildung aller Kinder, weil wir der Meinung sind, dass alle Kinder trotz und gerade wegen ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten und Schwierigkeiten gemeinsam aufwachsen und lernen sollen. Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Förderung aller Kinder unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Lebenssituationen, ihrer Entwicklungsmöglichkeiten und ihrer Bedürfnisse. Die beim gemeinsamen Spielen, Lernen und Leben gemachten Erfahrungen bringen eine Veränderung der Einschätzung von Behinderung und daraus resultierend des eigenen Selbstverständnisses und der eigenen Stärken und Schwächen von Kindern und Erwachsenen mit sich. Die integrative Arbeit orientiert sich am Entwicklungsstand, der Befindlichkeit und den Bedürfnissen des Kindes und wird so lebensnah wie möglich gestaltet. Wir gehen von den Stärken des Kindes aus und geben gezielte Hilfestellung und Unterstützung für die Bewältigung des Alltags. Dabei wird motivierend an das von den Kindern bereits Erreichte angeknüpft. Die pädagogischen Angebote und Aktivitäten sind so gestaltet, dass sich jedes Kind entsprechend seiner Möglichkeiten beteiligen kann. Die Kinder mit Behinderung erhalten in Zusammenarbeit mit dem uns zugeordneten Sozialpädiatrischen Zentrum therapeutische Unterstützung. Die sprachliche Entwicklung: Denken und Sprechen sind eng miteinander verbunden. Um die Sprachentwicklung wesentlich zu unterstützen, wird mit den Kindern viel gesprochen und gesungen. Das Beschreiben von Gegenständen und wozu sie zu gebrauchen sind, regt die Kinder zum Denken an. Alles was wir mit den Kindern tun wird in einer für die Altersstufe verständlichen Sprache begleitet. Will das Kind sich mitteilen, geben wir ihm Zeit sich zu äußern und nehmen ihm nicht die Antwort ab. Das Anliegen des Kindes wird ernst genommen und es wird somit ermutigt, sich öfter mitzuteilen. Zur Unterstützung der Sprachentwicklung sind Bilderbücher und Handpuppen unentbehrlich und werden intensiv genutzt. Täglich werden Geschichten erzählt und Fingerspiele durchgeführt.Soziale Kompetenz: Diegrundlegende soziale Erziehung erfolgt in der Familie. Der Grad an emotionaler Wärme und Geborgenheit, den die Familie vermittelt, entscheidet in hohem Maße über das soziale Vertrauen, welches das Kind seiner weiteren sozialen Umwelt entgegenbringt. Als Kinderkrippe haben wir uns die Aufgabe gestellt, die soziale Erziehung in der Familie in ergänzender Weise zu unterstützen. Die Gruppe ist altersgemischt zusammengesetzt, so dass die älteren Kinder in der Gruppe lernen, auf jüngere Kinder Rücksicht zu nehmen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen. Ältere Kinder erfahren dadurch eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Jüngere Kinder lernen durch die älteren Kinder, finden in ihnen Vorbilder und ahmen sie nach. Sie erleben wie man rücksichtvoll miteinander umgeht und lernen sich gegenseitig zu helfen, zu trösten und miteinander zu feiern, zu lachen und zu weinen. Durch die Begegnung mit Kindern verschiedener sozialer und nationaler Herkunft lernen sie, unterschiedliche Einstellungen, Lebensweisen und Ansichten zu akzeptieren sowie differierende Werte und Haltungen zu tolerieren. Die Kinder lernen grundlegende soziale Verhaltensmuster wie:
Kreatives Gestalten zielt auf eigenständiges gestalterisches Handeln, fördert die Wahrnehmungsfähigkeit und regt die Phantasie sowie die Vorstellungskraft an. Der gestalterischen Spontaneität des Kindes lassen wir freien Lauf. Kinder entdecken ihre kreativen Möglichkeiten und probieren sie aus. Als Erzieherinnen treten wir dabei vor allem anregend auf. Die Kinder sollen sich mit verschiedenen Materialien und Methoden auseinandersetzen. Sie erlernen den richtigen Umgang mit Stiften, Schere, Pinsel, Stempel usw. und entwickeln dabei ihre Feinmotorik. Zusammenarbeit mit den Eltern: Die Eltern sind uns wichtige Partner in der Erziehung der Kinder. Wir führen regelmäßige Elternabende durch bei denen es um die Arbeit in der Gruppe geht. Daneben gibt es Entwicklungsgespräche über das einzelne Kind. Wichtig sind uns die sorgfältige Dokumentation der einzelnen Entwicklungsschritte des Kindes und die intensive Kommunikation mit den Eltern. Wir wünschen uns aktive Mitarbeit der Eltern in den Gremien des Kinderhauses und tatkräftige Unterstützung, sowie die Übernahme von Elterndiensten. |
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